March 27, 2026

Schock-Statement: Iranischer Außenminister nennt Merz widerwärtig

Der Tweet, der alles entfachte

Image: IMAGO / Andreas Gora
Image: IMAGO / Andreas Gora

Am frühen Morgen des 5. Februar 2026 veröffentlichte Irans Chefdiplomat Abbas Araghtschi seine Tirade: Merz sei „politisch naiv“ und besitze einen „widerwärtigen Charakter“. Hinzu kam die kaum verhüllte Aufforderung, Deutschland möge sich bald eine „reifere und ehrenhafte Führung“ wählen. Der Post ging in Minuten viral und dominierte internationale Newsfeeds.

Araghtschis Attacke kam keine 24 Stunden, nachdem Merz schärfere EU-Sanktionen gegen das Mullah-Regime angekündigt hatte und erklärte, die Tage dieser Herrschaft seien „gezählt“. Die verbale Eskalation traf somit mitten in eine Phase wachsender militärischer Spannungen rund um den Iran. Wie Berlin darauf reagiert, zeigt die nächste Folie.

Berlin schlägt diplomatisch zurück

Image: AI
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Im Kanzleramt herrschte sichtbare Empörung: Regierungssprecherin Christiane Hoffmann nannte die Äußerungen „in jeder Hinsicht inakzeptabel“. Das Auswärtige Amt bestellte den iranischen Geschäftsträger noch am selben Nachmittag ein und verlangte eine offizielle Entschuldigung.

Gleichzeitig betonte Merz öffentlich, Deutschland werde „nicht auf das Niveau persönlicher Beleidigungen herabsteigen“, sondern setze auf „klare Prinzipien und entschlossene Maßnahmen“. Welche Signale kamen aus Paris, Rom und Madrid?

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